Die Belastung durch die Reise war größer als die durch das Spiel

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Aufgrund einer einstündigen Verspätung der Bahn erreichte das Berliner Team den Pool erst 25 Minuten vor Spielbeginn. Nach einem kurzen Einschwimmen präsentierten die Spandauer zu Beginn des Spiels eine konzentrierte und gute Leistung. Die Spieler der Wasserfreunde starteten selbstbewusst, speziell in der Abwehr und ließen dem Esslinger Team im Normalangriff kaum die Möglichkeit zur Entfaltung zu einem gefährlichen Angriff.

Der Rekordmeister siegte beim Liga-Vierten SSV Esslingen deutlich mit 13:4. Mateo Cuk (4) und der Spandauer Kapitän Marko Stamm (3) waren die besten Torschützen.

Doch sofort nach dem Abpfiff stand erneut der Reisestress im Vordergrund, da das Team sich beeilen musste, rechtzeitig am Bahnhof zu sein. Da auch dieser Zug dann Verspätung hatte, konnten die Spieler ihren Anschlusszug in Stuttgart nur rennend erreichen. In Göttingen gab es dann schon wieder eine Unterbrechung der Reise, da ein Polizeieinsatz notwendig wurde: Fußballfans hatten eine Fensterscheibe des Zugs eingeschlagen.

Aufgrund dieser Reise mit Hindernissen kam das Team dann auch erst mit Verspätung in der Hauptstadt an.

In der Champions-League wird der deutsche Meister dann letztmalig in diesem Jahr, ins Wasser steigen. Gegner ist de Kroatische Meister von Primorje Rijeka, die es in der vergangenen Saison bis ins Finale dieses Wettbewerbs geschafft hatten. Spielbeginn ist am, Samstag den 12.12.2015, um 16:00 Uhr in der Sport-u. Lehrschwimmhalle Schöneberg.

Der nächste Auftritt der Spandauer Jungs in einem Deutschen Wettbewerb wird dann Ende Januar 2016 erfolgen, wo die Mannschaft im Viertelfinale des Deutschen Wasserballpokals auf die SG Neukölln treffen wird.

Vorher steht alles im Zeichen der Deutschen Wasserball Nationalmannschaft, die im Januar bei der Europameisterschaft in Belgrad (Serbien) antreten wird, um sich dort für die Olympiaqualifikation zu Qualifizieren.

 


 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL), 2015/2016, 7. Spiel

5. Dezember 2015

SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04 : 4:13 (1:4, 1:4, 1:2, 1:3)

Torschützen: Mateo Cuk (4), Marko Stamm (3), Tobias Preuß (2), Marin Restović, Mehdi Marzouki , Remi  Saudadier, Maurice Jüngling (je 1)

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